Die sportliche Zukunft von Thomas Hidringer ist geklärt. Der Aufstiegsmacher des SV Hofkirchen, der 31-Jährige führte den Klub innerhalb von wenigen Jahren von der A-Klasse bis in die Bezirksliga, wird in der nächsten Saison den FC Handlab-Iggensbach als Spielertrainer übernehmen. Wie es mit dem aktuellen Spielercoach des Rangelften der Kreisklasse Deggendorf, Gökay Gönel, weitergeht, ist noch nicht geklärt.
"Ich hatte ein paar Anfragen, im Gesamtpaket war der FC Handlab-Iggensbach für mich dann aber die beste Option. Im Frühjahr 2018 war ich dort schon ein halbes Jahr Co-Spielertrainer, kenne also den Verein und das Umfeld bestens. Von meinem Wohnort ist es nur ein Katzensprung, zudem steckt in der Mannschaft die notwendige Qualität, um sportlich etwas reißen zu können", informiert Hidringer, der bis zum Saisonende den SV Hofkirchen erhalten bleibt und sich dort nach der Winterpause primär um die II. und III. Mannschaft kümmern wird: "Diese Aufgabe werde ich sauber zu Ende bringen und wenn ich in der Ersten als Spieler gebraucht werde, dann stehe ich ebenfalls parat. Ich hatte beim SVH eine super Zeit und deshalb ist es mir ein großes Anliegen, dass das A-Team in der Bezirksliga bleibt. Wenn ich im Frühjahr meinen Teil dazu beitragen kann, werde ich das selbstverständlich tun. Ein riesengroßes Dankeschön geht an dieser Stelle bereits an meine langjährigen Weggefährten Stefan Hartl, Max Penzenstadler, Alexander Fürst und Constantin Troiber, mit denen es stets ein wunderbares Zusammenarbeiten war und immer noch ist."
Manfred Emberger, erster Vorstand des FC Handlab-Iggensbach, ist froh über die Hidringer-Zusage: "Thomas war vor einigen Jahren schon mal kurz bei uns und das hat damals schon gut gepasst. In Hofkirchen hat er sehr erfolgreich gearbeitet und wir sind überzeugt, dass er das auch bei uns tun wird. Die Gespräche waren sehr harmonisch und seine Zusage freut uns riesig." Der Klubchef möchte auch Gökay Gönel gerne halten: "Göki ist jetzt schon zweieinhalb Jahre bei uns und wir wollen ihn unbedingt weiter an den Verein binden, da wir mit ihm vollauf zufrieden sind. In welcher Konstellation - vielleicht sogar als Spielertrainer-Doppelspitze - das sein würde, liegt in erster Linie an ihm."
Der volle Fokus ist beim FC Handlab-Iggensbach nun auf die verbleibenden neun Partien gerichtet. "Wir hatten im bisherigen Saisonverlauf extremes Verletzungspech, teilweise fehlten uns bis zu acht Kaderspieler. In die Frühjahrsvorbereitung können wir mit einem nahezu vollständigen Aufgebot starten und daher sind wir guter Dinge, dass wir am Ende mindestens drei Mannschaften hinter uns lassen. Unterschätzen werden wir die kritische Situation jedoch keinesfalls", verdeutlicht Manfred Emberger.